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Reisebericht Japan mit Fotos - Reisezeitraum Februar 2006

Japan

Fujisan vom Flugzeug aus gesehen
Fujisan aus dem Flugzeug

Japan ist ein Inselstaat der aus mehreren Inseln besteht, die Haupinsel ist Honshu diese ist auch die größte Insel der Inselkette. Die Hauptstadt Tokio und auch Kyoto welche wir im Verlauf dieser Reise besuchen befinden sich auf Honshu.
Japan hat eine Gesamtfläche von knapp 380.000 Quadratkilometer mit ca. 130 Millionen Einwohnern. Alle Inseln befinden sich im Pazifik östlich von Russland, Nordkorea, Südkorea und China. Der höchste Berg Japans ist der Fujisan mit einer Höhe von 3776 Metern, wenn man Glück hat kann man ihn beim An- und Abflug von Tokio sehen. Japan wird auch als Land der aufgehenden Sonne bezeichnet welches mit der Bedeutung des Namens auf Japanisch zusammenhängt.

Speisen im Schaufenster
Speisen im Schaufenster
Rathaus Tokio
Rathaus Tokio
Heian Schrein - Kyoto
Heian Schrein - Kyoto

Erstaunlich war für mich das nur sehr wenige Japaner Englisch sprechen und das in einer der fortschrittlichsten Industrienationen der Welt. Mit meinem auf knapp 10 Worte bemessenen Japanisch machte es die Sache nicht gerade leichter.
Die Sprachprobleme im Restaurant sind erheblich und wenn keine englische Karte vorhanden ist wird es spannend.
In traditionellen Restaurants sind alle erhältlichen Speisen in Plastik modelliert ausgestellt, meist im Schaufenster wenn vorhanden das hilft sehr.
Viele Restaurants sind nicht einfach zu finden denn sie befinden sich häufig nicht im Erdgeschoss aber in einer der oberen Etagen und von außen nicht sichtbar. Es steht zwar unten am Haus ein dickes fettes Schild aber was hilft es? Ich kann es nicht lesen.
Eine kleine Story
In einem angesagten Restaurant in Ikebukuro das von meist jungen Leuten besucht wird gehe ich auf die Toilette. Einige junge Japaner sprechen mich auf Englisch an wo ich denn herkomme. Ich antworte: I come from Germany und sie erwidern Amerika. Super, ich sage: No, Germany und versuche unsere deutschen weltweit bekannten Errungenschaften zu erwähnen und sage: Germany, Mercedes Benz und BMW natürlich in englischer Aussprache. Sie schauen mich an und zucken mit den Achseln. Die Japaner beraten sich mit dem an ihrem Tisch verbliebenen Leuten. Nach kurzer Zeit wird es laut an ihrem Tisch und alle rufen: Germany... Oliver Kahn... Germany... Oliver Kahn. Na Super, der Fußball regiert wohl doch die Welt.

Tokio / Tokyo

Click for Tokyo, Japan Forecast

Die Hauptstadt Tokio hat knapp 9 Millionen Einwohner und im gesamten Ballungsraum Tokios leben 35 Millionen Menschen. Ein Großteil der Leute aus dem Ballungsraum bewegt sich morgens in die Stadt hinein und abends wieder heraus. Die erfordert ein perfekt ausgeklügeltes Nahverkehrssystem. Zweifelsohne ist dieses in Tokio vorhanden wo rauf später noch im Reisebericht eingegangen wird.

Anfahrt auf Tokio auf den zahlreichen Hochstrassen
Anfahrt auf Tokio
Anfahrt auf Tokio auf den zahlreichen Hochstrassen
Anfahrt auf Tokio
Blick über Tokio vom Sunshine City Prince Hotel
Bilck über Tokio

Am Flughafen Narita angekommen geht es mit einem der vielen Busse zu unserem Hotel im Komplex Sunshine City nahe des Verkehrsknotenpunkts Ikebukuro. Der Flughafen Narita ist ca. 60km von Tokio entfernt. Es gibt viele Busse die bestimmte Stationen in der Stadt anfahren es ist nicht ganz einfach den richtigen Bus zu finden.
Unser Hotel mit dem Namen Sunshine City Prince Hotel befindet sich auf einer großen Einkaufsmall und hat 38 Etagen. Als Ausgangspunkt für die Erkundung Tokios ideal gelegen denn der Bahnhof Ikebukuro befindet sich nur wenige Gehminuten entfernt. Mit gut 2,5 Millionen Passagieren ist es der zweitgrößte Bahnhof der Welt nach Shinjuku in Tokio, jedenfalls nach dem Passagieraufkommen berechnet.

Komplex Sunshine City
Komplex Sunshine City
Ikebukuro
Ikebukuro
Akihabara
Akihabara

Am ersten Tag nach der Ankunft machten wir uns mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vertraut und fuhren in das Elektronik Mekka Akihabara an der gleichnamigen Bahnstation mit der Yamanote-Ringline. Die Fahrkarten bekommt man am Automaten und es ist möglich Englisch als Sprache zu wählen. In dem Viertel befinden sich unzählige Elektronikläden. Es ist aber beim Einkauf auf Kompatibilität zu unseren deutschen Normen zu achten und viele Geräte haben keine weltweite Garantie. Wir beließen es beim Bummel durch die Läden.

Blick vom Rathaus
Blick vom Rathaus
Rathaus Tokio
Rathaus Tokio
Blick vom Rathaus auf Fujisan
Blick vom Rathaus

Am nächsten Morgen fuhren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Shinjuku und besichtigten den Komplex rund um das Rathaus. Ein sehr moderner Stadtteil mit vielen Wolkenkratzern. Das Rathaus hat eine Höhe von 243 Meter. In der 45. Etage befindet sich eine Aussichtsplattform und wenn man Glück hat kann man den Fujisan sehen, Japans höchsten Berg.

Platz am Rathaus
Platz am Rathaus
Blick vom Rathaus
Blick vom Rathaus
Platz am Rathaus
Platz am Rathaus

Mit der Marunouchi-Line geht es in den Stadtteil Ginza zur gleichnamigen Station. Die Shoppingmeile Ginza bezeichnen manche auch als Champs Elysee Tokios, ich denke ein wenig übertrieben. Es befinden sich dort viele Kaufhäuser und Boutiquen der gehobenen Preisstufe.

Ginza
Ginza
Ginza
Ginza
U-Bahn entspannt
U-Bahn entspannt

Von der Station Higashi-Ginza geht es mit der Tozai-Line nach Asakusa. Hier befindet sich der buddhistische Senso-ji Tempel auch bekannt als Kannon Asakusa Tempel, Tokios ältester und bedeutendster Tempel, seine Geschichte geht bis in das 7. Jahrhundert zurück. Wie fast alles in Tokio wurde auch dieser im 2. Weltkrieg zerstört und später wieder aufgebaut.

Senso-ji Tempel - Kaminarimon - Thunder Gate
Senso-ji - Thunder Gate
Senso-ji - Tempelfigur
Senso-ji Tempelfigur
Stillleben - Senso-ji Tempel
Senso-ji Stillleben

Die bedeutendsten Religionen in Japan sind Shinto auch als Shintoismus bezeichnet und der Buddhismus. Shinto bedeutet "Weg der Götter". Das Heiligtum "Schrein" bedeutet "erlauchte Haus" und in ihm finden religiöse Zeremonien statt. Buddhismus und Shintoismus ergänzen sich in Japan, je nach Anlass werden die entsprechenden Zeremonien durchgeführt. Die Japaner sind sehr tolerant in Bezug auf Religion. Viele Japaner gehören beiden Religionen an und zelebrieren die am besten passenden Bräuche der jeweiligen Religion zum entsprechenden Anlass. Bei der Verehrung der Ahnen wir meist auf den Buddhismus zurückgegriffen.
Voraussetzung ist das die jeweilige Religion kein Absolutheitsanspruch stellt. Man bezeichnet dies auch als Synkretismus.

Senso-ji Tempel - Hozomongate - Haupttor
Senso-ji - Hozomongate
Fünfstöckige Pagode
Fünfstöckige Pagode
Outside Tempel
Outside Tempel

Asakusa
Asakusa
Sumida River
Sumida River
Sumida River
Sumida River

Von Asakusa geht es weiter mit dem Boot auf dem Sumida Fluss bis kurz vor die Rainbow Bridge. Nach kurzem Fußweg an der Station Fune-no-kagakukan steigen wir in die Yurikamome-Line. Die Yurikamome-Line ist eine vollautomatische und führerlose Bahn. Wir fahren mit ihr über die Regenbogenbrücke in den Stadtteil Odaiba zur Station Shibaura-futo und schlendern ein wenig am Wasser entlang.
Die Rainbow Bridge hat eine Länge von knapp 600 Metern und wurde 1993 fertig gestellt. Der Verkehr auf der Brücke findet in zwei Ebenen statt. Auf der unteren Ebene fährt die Yurikamome-Linie und auf der unteren Ebene befindet sich eine Schnellstrasse.

Sumida River
Sumida River
Sumida River
Sumida River
Sumida River
Sumida River

Yurikamome-Line
Yurikamome-Line
Yurikamome-Line
Yurikamome-Line
Rainbow Bridge
Rainbow Bridge

Odaiba ist ein Stadtteil der sich in Tokio auf zwei künstlich angelegten Inseln befindet. Dort befindet sich ein Strand, Shoppingcenters, Hotels und auch der TV-Sender Fuji-TV hat seinen Sitz dort.

Oh bin ich in New York?
Oh bin ich in New York?
Gebäude Fuji-TV
Gebäude Fuji-TV
Gebäude Fuji-TV
Gebäude Fuji-TV

Der Kaiserpalast befindet sich im Stadtteil Chiyoda. Früher befand sich an der Stelle die Burg Edo welche im Jahre 1457 gegründet wurde. Der Kaiserpalast ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Er wurde im 2. Weltkrieg zerstört und in den späten Sechzigern wieder aufgebaut.
Der Bahnhof Tokio befindet sich in unmittelbarer Nähe.

Nijubashi-Brücke
Nijubashi-Brücke
Nijubashi-Brücke
Nijubashi-Brücke
Chiyoda
Chiyoda

Tokio by night
Tokio by night
Tokio by night
Tokio by night
Tokio by night
Tokio by night

Eine Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Tokio ist gerade zu Rushhour ein besonderes Erlebnis. Wir haben alle Strecken in Tokio zu Fuß oder mit dem öffentlichen Nahverkehr zurückgelegt.

Kleiner Streckennetzplan
Kleiner Streckennetzplan
Großer Streckennetzplan
Großer Streckennetzplan
Rushhour
Rushhour

Rushhour
Rushhour
Rushhour
Rushhour
Rushhour
Rushhour

Nikko

Tobu Express
Tobu Express
Tobu Express
Tobu Express
Vorortzug für die letzte Meile
Vorortzug

Die Stadt Nikko befindet sich ca. 150 km von Tokio entfernt. Die Stadt liegt an den Bergen und wird auch als Sonnenschein - Stadt bezeichnet. Westlich von der Stadt befindet sich der Nikko Nationalpark. Wir sind wegen der bekannten Tempel und Schreine hier.
Wir sind mit dem Tobu Express von Asakusa nach Nikko gefahren und für das letzte Stück benutzten wir einen kleinen Vorortzug.

Nikko Blick auf die Berge
Nikko Blick auf die Berge
Shodo Shonin-Statue
Shodo Shonin-Statue
Rinnoji Tempel - Nikko
Rinnoji Tempel - Nikko

Der Tosho-gu Schrein, Futarasan Schrein und der Rinno-ji Tempel wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Der Tosho-gu Schrein wurde im Jahre 1617 erbaut und ist ein Shinto Schrein ein Heiligtum des Shinto Glaubens.
Am Stall der heiligen Pferde befindet sich befindet sich eine Wandschnitzerei welche heute das Wahrzeichen von Nikko ist, die drei Affen. Sie symbolisieren die auch bei uns bekannte aber oft falsch ausgelegte "Weisheit": nichts böses hören, nichts böses sagen, nichts böses sehen". Die soll aber nicht Ignoranz bedeuten, sondern man soll versuchen in allen Dingen das Gute zu sehen.
Die Ursprünge des Futarasan Schrein gehen auf das 8. Jahrhundert zurück auch er ist ein Shinto Schrein.

Tosho-gu Shinkyusha Stall
Tosho-gu Shinkyusha Stall
Shinkyusha Stall drei Affen: nichts schlechtes hören, nichts schlechtes sagen, nichts schlechtes sehen
Tosho-gu Shinkyusha Stall
Tosho-gu Shrine
Tosho-gu Shrine

Tosho-gu Koreanische Glocke
Koreanische Glocke
Tosho-gu - Glockenturm
Tosho-gu - Glockenturm
Tosho-gu
Tosho-gu

Tosho-gu - chinesisches Tor
Tosho-gu - chinesisches Tor
Tosho-gu - Yomeimon Tor
Tosho-gu - Yomeimon Tor
Tosho-gu - Wandrelief
Tosho-gu - Wandrelief

Taiyuin Mausoleum - Nitenmon Gate
Taiyuin Mausoleum
Tempelfigur
Tempelfigur
Ainoma (Middle Room)
Ainoma (Middle Room)

Der Rinno-ji ist ein buddhistischer Tempel auch seine Ursprünge gehen auf das 8. Jahrhundert zurück.

Rinno-ji Tempel drei goldene Buddhas - ©Jenny
Rinno-ji Tempel - ©Jenny
Rinno-ji Tempel
Rinno-ji Tempel
Lunch
Lunch

Shinkansen

Der Shinkansens wurde 1964 in Dienst gestellt. Shinkansens bedeutet übersetzt ungefähr "Neue Hauptlinie". Bis heute hat es keinen tödlichen Unfall gegeben. Er fährt auf einer eigenen Trasse getrennt vom Rest des anderen Verkehrs. Nicht das erreichen von Superlativen in Höchstgeschwindigkeit ist seine Aufgabe sondern die schnelle Beförderung großer Menschenmengen. Trotzdem erreicht er auf einigen Strecken eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 200 km/h. Die entenschnabelförmige Spitze soll den Tunnelknalleffekt verringern.

700 Serie Shinkansen
700 Serie Shinkansen
E4 Serie Shinkansen Max - Doppelstockzug
E4 Serie Shinkansen Max
E4 Serie Shinkansen Max - Doppelstockzug
E4 Serie Shinkansen Max

Auf der Strecke Tokio - Kyoto - Osaka verkehren drei verschiedene Züge, in erster Linie unterscheiden sie sich durch die Häufigkeit der Stopps auf der Strecke. Der Nozomi mit den wenigsten Stopps, der Hikari mit etwas mehr Stopps und der Kodama der fast überall hält. Wahrlich eine Meisterleistung an Logistik steckt hinter den kurzen Intervallen mit dem die Züge fahren (siehe Bild rechts unten). Die Züge fahren in der Rushhour in einem Takt von unter 5 Minuten das entspricht dem Takt der Berliner U-Bahn.

300 Serie Shinkansen
300 Serie Shinkansen
700 Serie und E4 Max Shinkansen
700 Serie und E4 Max
Fahrtanzeiger Kyoto Bahnhof - Hochgeschwindigkeitszüge im 5 Minutentakt
Fahrtanzeiger Kyoto Bahnhof

Kyoto

Kyoto befindet sich ca. 400 km südwestlich von Tokio und hat ca. 1,5 Millionen Einwohner. Wir sind mit dem Shinkansens nach Kyoto gefahren, Osaka ist nur noch 40km entfernt von Kyoto. Kyoto ist das kulturelle Herz Japans. Viele bedeutende Tempel und Schreine Japans befinden sich hier.

Hauptbahnhof Kyoto
Hauptbahnhof Kyoto
Kyoto Tower
Kyoto Tower
Blick auf Kyoto Tower
Blick auf Kyoto Tower

Hauptbahnhof Kyoto
Hauptbahnhof Kyoto
Einkaufsstrasse - Kyoto
Einkaufsstrasse - Kyoto

Nishi-Honganji Tempel???

Der goldene Pavillon Kinkaku-ji ist ein buddhistischer Tempel welcher im Jahre 1397 errichtet wurde. Außer das Erdgeschoß ist er mit Blattgold bedeckt. Er gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.

Goldener Pavillon Kinkaku-ji im Regen - Kyoto
Goldener Pavillon Kinkaku-ji
Goldener Pavillon Kinkaku-ji - Kyoto
Goldener Pavillon Kinkaku-ji
 - Kyoto
Nijo-jo Castle

Der Heian Schrein Heian-jingu ist ein Shinto Schrein der erst im Jahre 1895 errichtet wurde. Der große Bogen ist ein aus Stahlbeton 1929 errichtetes Bauwerk und ist der größte Bogen Japans.

Heian Schrein Heian-jingu - Großer Bogen - Kyoto
Heian-jingu - Großer Bogen
Heian Schrein Heian-jingu Haupttor - Kyoto
Heian-jingu - Haupttor
Heian Schrein Heian-jingu - Kyoto
Heian-jingu - Kyoto

Heian-jingu - Kyoto
Heian-jingu
Heian-jingu - Kyoto
Heian-jingu
Heian-jingu - Kyoto
Heian-jingu

Der Silbertempel Ginkaku-ji oder auch silberne Pavillon ist ein buddhistischer Tempel der im Jahre 1482 errichtet wurde. Ursprünglich sollte er als Gegenstück zu Goldenen Pavillon mit Silber bedeckt werden. Er befindet sich am Ende des Philosophenwegs.

Ginkaku-ji - Silbertempel - Kyoto
Ginkaku-ji - Silbertempel
Ginkaku-ji - Silbertempel - Kyoto
Ginkaku-ji - Silbertempel
Ginkaku-ji - Silbertempel - Kyoto
Ginkaku-ji - Silbertempel

Blick auf Ginkaku-ji - Silbertempel
Blick auf Ginkaku-ji
Philosophenweg Tetsugaku no michi - Kyoto
Philosophenweg
Philosophenweg Tetsugaku no michi- Strassenrand - Kyoto
Philosophenweg

Der Philosophenweg Tetsugaku no michi ist 1,8 km lang. Ikutaro Nishida und Hajime Kawakami beide ehemalige Professoren der Kyoto Universität benutzten den Weg zur Meditation. Der Philosophenweg führt entlang eines Kanals der gesäumt von Kirschbäumen ist.

Friedhof - Kyoto
Friedhof - Kyoto
 - Kyoto
- Kyoto
Traditionelle Kleidung
Traditionelle Kleidung

Diashow

Tipps

Fazit:

  • Natürlich ist eine Woche viel zu wenig für dieses Land. Mit Tokio der quirligen und modernen Megacity, Nikko und Kyoto als kulturelle Zentren war es ein erster Einblick in die Japanische Kultur.
    Die Japaner sind sehr höffliche Menschen wie die meisten Völker in Asien. Die Japanische Höfflichkeit hat noch den Touch der "Alten Schule".
    Ein kleines Beispiel:
    Ich fahre mit der U-Bahn und es ist relativ voll. Ich stehe mit der Jenny in der Bahn, ein Japaner der sicher über 70 Jahre alt ist steigt in den Zug ein. Neben unserem Standplatz ist noch ein Sitzplatz frei. Der Japaner bietet erst der Jenny den Platz an dann bietet er mir den Platz an und erst als wir beide ablehnen setzt er sich auf den freien Platz.
    Leider sind die Sprachprobleme erheblich und die Japaner verhalten sich sehr zurückhaltend mit ihren Englischkenntnissen.

Sicherheit:

  • Absolut Sicher!!!

Geld:

  • Die Landewährung ist der Yen. Alle Preise sind in Landeswährung ausgezeichnet. Der Euro kann an jeder Wechselstube oder Bank getauscht werden. Geldautomaten die mit allen gängigen Kreditkarten funktionieren sind genauso häufig vorhanden wie bei uns.
    Bei guter Recherche kann man 6 Übernachtungen im Hotel inklusive Flug und ohne Frühstück schon für deutlich unter 1000 Euro bekommen.
    Den allgemeinen vorherrschenden Eindruck das Japan sehr teuer ist kann ich nicht bestätigen zumindest nicht für die Dinge die man so als Tourist täglich benötigt. Die Kosten für eine einfache Fahrt Tokio - Kyoto mit den Shinkansen Hikari liegen bei ca. 100 Euro und die Fahrzeit beträgt knapp 3 Stunden.

Transport:

  • Die Beförderungsmittel liegen weit über unseren Standard. Wir haben alle Strecken mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt und nie ein Taxi benutzt welche sehr teuer sind.

Flug:

  • Wir sind mit Austrian Air über Wien nach Tokio geflogen.

Reiseroute und Dauer:

  • Japan
  • Berlin - Wien - Tokio - Nikko - Tokio - Kyoto - Tokio - Wien - Berlin
  • Gesamtreisedauer: 8 Tage

Gesundheit:

  • Ich will hier niemanden Angst machen aber Ignoranz kann hier schlimme Folgen haben. Ihr würdet doch auch nicht aus einem Flugzeug ohne Fallschirm springen und in diesem Fall sind die Impfungen euer Fallschirm. Mit einer guten medizinischen Vorsorge steht einer unbeschwerten Reise nichts im Weg.
    Ein ausreichender Impfschutz braucht Zeit also kümmert euch rechtzeitig. Beginnt mit den Vorbereitungen mindestens zwei Monate vor Abreise.

  • Das Blatt wendet sich gerade viele Krankenkassen bezahlen die Impfungen.
    Ich bin kein Arzt alles was ihr hier lest beruht auf meinem Erfahrungen und Wissen. Die Gefährdungslage vor Ort ändert sich ständig.
    Redet mit euren Hausarzt wenn er in Tropenmedizin erfahren ist oder wendet euch an das nächste Tropeninstitut.

  • Eine gut ausgestattete Reiseapotheke sollte man unbedingt dabei haben. In ihr sollten folgende Dinge vorhanden sein: Pflaster in verschiedenen Größen, kleine Verbände, eine Pinzette, eine Schere, Tabletten gegen Durchfall und nicht nur welche die den Durchfall stoppen sondern auch welche die Darmflora aufbauen und Fiebermittel Paracetamol besser als ASS oder Aspirin.


  • Der beste Schutz gegen durch Mücken übertragene Krankheiten ist keinen Mückenstich zu bekommen.
    Dies erreicht man durch richtige Kleidung: lang und möglichst hell und schützt eure Füße und Fersen. Antimückenmittel sind unverzichtbar.

  • Unbedingt empfohlene Impfungen für jede Fernreise:

    Diphtherie + Polio + Tetanus
    Grundimpfschutz der auch am Heimatort vorhanden sein sollte.
    Hepatitis A
    Übertragung durch Lebensmittel, Handkontakt mit anschließendem Mundkontakt
    Inkubationszeit 2- 7 Wochen
    Hepatitis B
    Übertragung Blut und Sexualkontakte
    Inkubationszeit 1- 6 Monate
    Hepatitis A und B können in einer Kombiimpfung geimpft werden deshalb empfehle ich beide. Hepatitis B ist wesentlich leichter übertragbar als HIV.

  • Empfohlene Impfungen und Vorsorge für Japan:

    keine

  • Weitere Gefährdungen für die es keine Vorsorge gibt:

    Japanische Enzephalitis
    Übertragung durch Mücken - kommt eher selten vor allem in ländlichen Gebieten.
    Inkubationszeit 1- 2Wochen, in Deutschland kein Impfstoff zugelassen.
    Hepatitis C
    Übertragung Blut und selten Sexualkontakte
    Keine Impfung möglich!

Planung:

  • Die Planung der Reise beginnt gewöhnlich mit einer Idee im Kopf in einem gut sortierten Buchladen. Mit den dort vorhandenen Reiseführern läßt sich die Machbarkeit prüfen und man erhält einen ersten Überblick der groben Kosten.
    Dies soll keine Werbeseite werden aber beim Thema Reiseführer muss ich hier mal den "Lonely Planet" erwähnen. Ich kenne keinen anderen Reiseführer der so übersichtlich aufgebaut ist. Inzwischen gibt es auch die ersten Ausgaben in deutscher Sprache. Auf allen größeren Reisen war der entpsrechende "Lonely Planet" immer dabei.
    Es hat sich bewährt ein Großteil der Transporte und Übernachtung vorher zu klären. Ansonsten verbringt man sehr viel wertvolle Urlaubszeit vor Ort mit der Organisation. Für Leute die mehr Zeit haben sicher kein Problem. Allerdings sollte man sich immer ein kleines Abenteuer vor Ort offen halten.
lostrotamundos.de
Christian Hertzer

Reisebericht Japan mit Fotos letzte Änderung 07/2007

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